Krebsvorsorge

Insgesamt erkranken in Deutschland pro Jahr ca. 6.500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Eine viel zu hohe Zahl, wenn man bedenkt, dass mit einer harmlosen und schmerzfreien Vorsorgeuntersuchung viele Fälle vermeidbar wären. Im Normalfall werden die Krebsvorsorgeabstriche vom Gynäkologen zur Untersuchung an ein externes Labor gesendet.

Die Praxis von Dr. Förtner in Emmendingen verfügt dagegen über ein eigenes zytologisches Labor. Dort werden die Abstriche (auch von anderen Praxen) ausgewertet und beurteilt. Jedes Jahr erkranken in Deutschland 55.000 Frauen an Brustkrebs (Mammacarzinom), jeder dritte Fall endet tödlich. Wird der Krebs jedoch frühzeitig erkannt, ist die Chance auf Heilung sehr groß.

Ab dem 30. Lebensjahr hat jede gesetzlich versicherte Frau in Deutschland Anspruch auf eine kostenlose Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung pro Jahr. Hier werden von dem Gynäkologen die Brustdrüsen sowie die Achsellymphknoten abgetastet, um eventuelle Auffälligkeiten (Knoten) zu erkennen. Die Frau wird zudem informiert, wie sie selbst jederzeit ihre Brust untersuchen kann. Ergibt der Tastbefund einen Verdacht auf Brustkrebs, werden auch die Kosten einer anschließenden Röntgenuntersuchung (Mammographie) der Brust von der Krankenkasse bezahlt.

Die erweiterte Vorsorge, welche in der Praxis Dr. Förtner angeboten wird, umfasst sowohl den zusätzlichen gynäkologischen Ultraschall als auch den Brustultraschall mit hochauflösenden Schallköpfen. Da die Mammographie in Deutschland routinemäßig erst ab 50 Jahren durchgeführt wird, profitieren besonders Frauen mit dichtem Brustdrüsengewebe von dem zusätzlichen Ultraschall. Bei verdächtigem Befund kann sofort eine ultraschallgesteuerte Feinnadelpunktion oder eine Gewebsstanze (minimal-invasive Verfahren zur Entnahme kleiner Gewebeproben aus der Brust), durch - geführt werden.